Arbeitsrecht

Vertrauen ist die Basis einer guten Zusammenarbeit. Ein korrekter Arbeitsvertrag kann dieses Vertrauensverhältnis stärken. Gerne helfen wir Ihnen, die richtige Formulierung zu finden.

Unsere Dienstleistungen

  • Erstellen, Ändern und Prüfen von Arbeitsverträgen, Arbeitszeugnissen und Betriebsreglementen
  • Berechnen von offenen Lohnforderungen
  • Beraten und Unterstützen bei arbeitsrechtlichen Fragen und Streitigkeiten
  • Durchführen von GAV-Check in Ihrem Unternehmen
  • Unterstützen bei der Anwendung folgender Gesamtarbeitsverträge (GAV):
    • GAV Schreinergewerbe
    • GAV Plattenleger
    • GAV Maler und Gipser
    • GAV Gipser Stadt Zürich
    • GAV Autogewerbe Ostschweiz
    • LMV Bauhauptgewerbe

Beispiele aus unserer Praxis

Sie schliessen einen Arbeitsvertrag gemäss Obligationenrecht ab, obwohl Ihr Betrieb einem GAV unterstellt ist. Im Falle einer Lohnbuchkontrolle oder einem Rechtsstreit vor Gericht können Sie sich nicht auf Ihren Arbeitsvertrag verlassen. Der Grund: Im Sinne von Art. 357 Abs. 2 OR sind sämtliche Bestimmungen Ihres Arbeitsvertrages, die zu Ungunsten des Arbeitnehmenden vom GAV abweichen, nichtig. Sie werden durch die Bestimmungen des GAV ersetzt.

Unser Vorschlag: Prüfen Sie stets, ob Ihr Betrieb einem GAV unterstellt ist. Ist dies der Fall, lohnt es sich, den Gestaltungsspielraum ihres Einzelarbeitsvertrages zu prüfen.

Sie schliessen für Ihren Arbeitnehmenden eine Krankentaggeldversicherung ab. Entsprechend ziehen Sie ihm bei der Lohnabrechnung die Hälfte der Prämie ab. Nun wird Ihr Arbeitnehmender krank und Sie möchten ihm nur 80 Prozent des Lohnes vergüten. Mit Schrecken stellen Sie fest, dass Sie im Arbeitsvertrag keine schriftliche Abrede gemäss Art. 324a Abs. 2 OR getroffen haben.

Unser Vorschlag: Regeln Sie im Arbeitsvertrag oder im dazugehörenden Betriebsreglement die Karenztage und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Sie schliessen mit Ihrem Arbeitnehmenden den Arbeitsvertrag mündlich ab. Sie wussten nicht, dass Art. 330b OR Sie verpflichtet, den Arbeitnehmenden über bestimmte Punkte des Arbeitsvertrages schriftlich zu informieren. Falls Sie in einen Rechtsstreit geraten, kann Ihnen die Verletzung dieser Obliegenheit vor Gericht einen Nachteil einbringen.

Unser Vorschlag: Wir empfehlen Ihnen, in jedem Fall einen kurzen schriftlichen Arbeitsvertrag zu erstellen. Das vermindert Missverständnisse und Rechtsstreitigkeiten. Ziehen Sie es trotzdem vor, den Arbeitsvertrag mündlich abzuschliessen? In diesem Fall empfehlen wir, dem Arbeitnehmenden im Sinne von Art. 330b OR ein schriftliches Dokument auszuhändigen.